Ins slowenische Hinterland / Magnovec-Pass

163 km / 2011 Hm / 6:30:19 h

Vom Adria-Strand direkt ins Gebirge – diese Tour hatte landschaftlich ohne Frage seine Reize!

Von der Lagunenstadt Grado führte die Strecke erst mal 30 km durch die eher langweilige und vielbefahrene Tiefebene, ehe erste kleine Hügelchen bis nach Gorizia, direkt an der slowenischen Grenze gelegen, absolviert werden mussten.

Ab der Grenze dann ein völlig anderes Bild: stetig bergauf führte der weitere Streckenverlauf beinahe ohne jeglichen Verkehr ins slowenische Mittelgebirgshinterland.

Ich hatte vorab ein wenig recherchiert und hatte mit dem Übergang über Magnovec eine Straße gefunden, die immerhin über knapp 1200 m führen sollte und inzwischen auch vollständig asphaltiert sein sollte.

Das mit dem Asphalt war leider nicht ganz korrekt (evtl. hab ich aber einfach nur die falsche Variante gewählt). Vom Abzweig in Cepovan ging’s erst mal zwei Kilometer auf Schotter mit bis zu 12% bergan – grenzwertig mit dem Rennrad und gerade noch fahrbar!

Dann folgte aber bester frischer Belag. Die „Passhöhe“ selbst war total unspektakulär: mitten im Wald, kein Schild, keine Aussicht. Dafür glänzte die Abfahrt mit alpinem Charakter: schmal und kurvenreich und teilweise in bzw. durch den Fels geschlagen. Falls ich mal wieder in die Gegend kommen sollte, werde ich wohl eher die andere Richtung ausprobieren.

Zurück nach Grado mussten auf slowenischer Seite noch einige weitere kleine Hügel erklommen werden, so dass ingesamt doch über 2000 Hm zusammen kamen.

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